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Der Unterschied zwischen Siebdruck und Digitaldruck einfach erklärt

Aleksandra Owczarek
Aleksandra Owczarek | 12 min Lesezeit

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Siebdruck und Digitaldruck sind zwei der vielen Möglichkeiten, Druckerzeugnisse (Verpackungen, Plakate etc.) zu bedrucken.

In diesem Artikel wollen wir ein mal genauer auf die beiden sehr beliebten Druckmöglichkeiten eingehen.

Was sind die Vor- und was sind die Nachteile der jeweiligen Methoden. Wenn Sie sich also für Drucktechniken interessieren oder vor haben ein Produkt oder eine Verpackung zu bedrucken, könnte dieser Artikel interessant für Sie sein.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Siebdruck 
  2. Wie funktioniert Siebdruck
  3. Welche Farben kann man mit dem Siebdruck verwenden
  4. Die Geschichte des Siebdruck
  5. Was ist Digitaldruck und wie funktioniert er
  6. Die Geschichte des Digitaldruck
  7. Unterschied Siebdruck, Digitaldruck  
  8. Welche Verpackungen bietet Packhelp mit Siebdruck und Digitakdruck an
  9. Zusammenfassung

Was ist Siebdruck

Jeder hat den Begriff sicher schon ein mal gehört, doch nicht jeder weiß, was es eigentlich ist, Siebdruck. Das wollen wir Ihnen in diesem Absatz erklären. Es handelt sich um das historisch gesehen vierte Druckverfahren, nach dem Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck. Der Siebdruck wird auch als Durchdruck bezeichnet, da die Stellen, die bedruckt werden sollen farbdurchlässig sind.

Und so funktioniert das Ganze: Erst wird die Druckfarbe auf eine feinmaschiges Gewebe aufgetragen, mit Hilfe eines sogenannten Gummirakel. Durch selbiges Gewebe, wird die Farbe auf das zu bedruckende Objekt aufgetragen. Die Stellen die nicht bedruckt werden sollen, werden durch Kunststoff-Schablonen abgedeckt, sodass keine Farbe durch das feinmaschige Gewebe kommt.

Mit diesem Druckverfahren ist es möglich viele verschiedene Dinge zu bedrucken. Es ist möglich sowohl runde als auch flache Gegenstände mit verschiedensten Farben zu bedrucken. Hauptsächlich kommt diese Methode jedoch bei Metal, Holz, Glas, Keramik, Kunststoffe, Textilien und Papiererzeugnissen zum Einsatz. Das Verfahren erfreut sich grosser Beliebtheit in der Werbebranche sowohl in der Beschriftung, im Textil und Keramikdruck.

Sie haben sicherlich auch schon mal ein T-Shirt angehabt, dass mit dieser Methode gedruckt wurde. Wie diese beliebte Druckmethode ganz genau funktioniert werden wir Ihnen im nächsten Absatz näher erklären.

Und sollte Sie sich für Verpackungsdesign interessieren, haben wir auch etwas interessantes für Sie: Unseren Artikel zum Thema Verpackungsdesign.

Wie funktioniert Siebdruck

Wie Sie vielleicht in dem Video gesehen haben, kann man das Siebdruckverfahren auch Zuhause in einem kleinen Rahmen durchführen. Am einfachsten ist es Zuhause T-Shirts oder auf Papier zu drucken. Dazu braucht es ein wenig Equipment und Know How, im folgenden Absatz wollen wir Ihnen erklären wie diese Druckmethode funktioniert.

Da dieses Thema sehr, sehr komplex und kompliziert ist, erklären wir Ihnen das Verfahren in einigen kurzen Sätzen, relativ oberflächlich. Wenn Sie sich wirklich tiefer und über die Basics hinaus für dieses Thema interessieren, empfehlen wir Ihnen mal auf der guten alten Plattform Wikipedia vorbeizuschauen.

Die Grundvoraussetzungen für dieses Verfahren, sind ein Rahmen der mit einem Gewebe bespannt ist. Auf selbiges Gewebe wird dann eine Schablone angebracht und auf diese kommt dann die Farbe. Dann wird mit einem sogenannten Gummirakel die Farbe durch die offenen Stellen der Schablone verstrichen. Die Schablone verhindert das Auftragen der Farbe auf die unerwünschten Stellen.

Nachdem der Druck passiert ist, entnimmt man da Gedruckte Produkt dem Rahmen und stellt oder hängt es zum Trocknen auf. Und schon haben Sie etwas mit dem beliebten Siebdruck gedruckt.

Individuell bedruckte Verpackungen

Wollen Sie wissen, wie Sie die Druckflächen auf Ihrer Verpackung am besten ausnutzen und das beste für Ihre Marke rausholen könne? Dann lesen Sie unseren Artikel dazu: Klicken Sie hier.

Welche Farben kann man beim Siebdruck verwenden?

Jetzt wo wir ungefähr wissen, wie das ganze funktioniert, wollen wir uns mal den Farben zuwenden. Denn Diese machen am Ende aus einem Produkt ein einzigartiges Stück.

Mit dieser Druckvariante, sind Ihnen farblich eigentlich keine Grenzen gesetzt. man kann guten Gewissens auf alle Farben zurückgreifen. So können Sie zum Beispiel in der CMYK Farbpalette drucken, genauso wie sie auf Pantone Farben zurückgreifen können. Ihrer Kreativität sind hier also keine Grenzen gesetzt.

Sie müssen aber natürlich aufpassen, dass Sie zum Beispiel Textilien und Papier nicht mit der selben Farbe Drucken. Es gibt für jegliche Bereiche eigene spezielle Druckfarben, die genau dafür gemacht wurden. Dafür sind diese aber wie gesagt, in jegliche Farbpaletten erhältlich.

Farben sind an sich auch ein faszinierendes Thema. Wenn Sie mehr über Farben und die Psychologie dahinter erfahren wollen, kann ich Ihnen nur unseren Artikel genau zu diesem Thema ans Herz legen. Das Thema, könnte zum Beispiel wichtig werden, wenn Sie eine Marke gründen und sich für eine Farbe für Ihr Logo entscheiden müssen. Um den Artikel zu lesen klicken Sie jetzt hier.

Kurze Geschichte des Siebdruck

Zu allererst muss man sagen, dass im Gegensatz zu den anderen Druckverfahren, für dieses Verfahren ein historischer Nachweis zur Entstehungsgeschichte fehlt. Was es dagegen gibt sind Hinweise aus Fachartikeln oder Filmprospekten, die Anfang des 20 Jahrhunderts aufgetaucht sind.

Oftmals wird behauptet, dass die Japanische Schablonentechnik des 18. und 19. Jahrhunderts, der Ursprung des Siebdruck sei, was aber nicht belegbar ist. Denn auch in Frankreich wurde zu einer ähnlichen Zeit eine Technik entwickelt die den Ursprung in Frankreich vermuten lässt.

In Deutschland hat sich die Drucktechnik Mitte der 1920er Jahre durchgesetzt und wurde dort hauptsächlich um Schilderdruck und Textildruck eingesetzt. Später wurden dann auch Werbedrucke gefertigt und im zweiten Weltkrieg wurde die Technik leider auch für Propagandazwecke und Kriegszwecke eingesetzt.

Die Drucktechnik hat sich gut durchgesetzt und hat sogar ein eigenes Berufsbild hervorgerufen. Der Beruf des Siebdruckers. Dieser trat jedoch am 1. August 2011 ausser Kraft und wurde durch den Beruf Medientechnologe Siebdruck ersetzt. Der Beruf, oder auch die Ausbildung zu dem beruf erfreut sich in Deutschland nach wie vor grosser Beliebtheit.

Hier ein altes, aber sehr charmantes Youtube Video, dass sich näher mit der Geschichte der Druckvariante befasst. Viel Spass beim Schauen.

Wenn Sie jetzt noch Lust haben etwas über Verpackungsdesign zu lernen, können wir Ihnen nur empfehlen, unseren Artikel zum Thema Verpackungsdesign zu lesen. Einfach hier klicken.

Was ist Digitaldruck und wie funktioniert er

Siebdruck vs. Digitaldruck

Kommen wir nun zu dem Teil des Artikels wo wir uns die andere, modernere Drucktechnik anschauen wollen. Die Rede ist natürlich vom Digitaldruck. Im folgenden Absatz gehen wir darauf ein was Digitaldruck überhaupt ist und wie er funktioniert. Das wird auch die Grundlage für einen Ausgiebigen Vergleich sein, später im Artikel.

Ein großer Unterscheid zu anderen Druckverfahren ist, dass der Digitaldruck ohne den Zwischenschritt der Druckformproduktion auskommt. Das Druckbild wird stattdessen direkt vom Computer an den Drucker übertragen und dann auch direkt gedruckt.

  • Farben im Digitaldruck - Beim Digitaldruck wird oft mit sogenanntem Toner gearbeitet. Bei Toner handelt es sich im ein sehr feinkörniges Pulver mit großen Ladungseigenschaften. Normalerweise werden im Digitaldruck die normalen Druckfarben, Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz angeboten. Unter Umständen kann auch mit Sonderfarben gearbeitet werden, das kommt jedoch auf den jeweiligen Drucker an.
  • Rasterung - Zuerst mal muss man sagen, eine Rasterung wie man Sie vom Offsetdruck kennt, gibt es beim Digitaldruck nicht. Obwohl auch hier, wie oben erwähnt die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz aufgebrochen werden. Sehr hohe Rasterfrequenzen in Kombination mit sehr kleinen Tonerpartikeln sorgen dafür, dass die einzelnen Bildpunkte für das Menschliche Auge nicht mehr sichtbar sind.
  • Druckform im Digitaldruck - Es gibt eine lichtempfindliche, beschichtete Trommel, die ionisiert wird somit ist sie umfassend negativ geladen. Die Stellen die nicht bedruckt werden sollen, werden mit einem Laserstrahl bestrahlt und somit entladen. Das zu bedruckende Papier wird negativ aufgeladen, dann wird selbiges an der Trommel, die mit positiv geladenem Toner besetzt ist vorbei bewegt. Das ganze passier unter direktem Kontakt, sodass das Papier bedruckt wird.

Da es ja nicht nur verschiedenste Formen des Druck gibt um eine Verpackung oder ein anderes Produkt zu verschönern, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel zum Thema Heißprägung - Lesen Sie diesen heir.

Einsatzbereiche des Digitaldruck

Der Digitaldruck ergänzt vor allem die anderen Gängigen Druckverfahren so wie: Siebdruck, Offsetdruck, Tiefdruck oder Flexodruck. Der Einsatzbereich ist beim Digitaldruck wirklich flexibel. Seine größte Stärke ist die Flexibilität in der Menge, mit dem Digitaldruck kann man ohne größeren Aufwand auch sehr kleine Mengen drucken, sogar bis hin zum Unikat. Mit den anderen, herkömmlichen Druckmethoden würde dies zu aufwendig und teuer werden.

Die Geschichte des Digitaldruck

Siebdruck vs. Digitaldruck

Die Geschichte der modernen Druckverfahren, wie wir sie heute kennen ist wesentlich länger als es sich viele Menschen vorstellen. In Form von Stempeln reicht die Geschichte sogar zwei Jahrtausende zurück. Schon 200 vor Christus gab es die ersten vorläufer unseres heutigen Papier. Und Papier ist ein wesentlicher Teil in der Entwicklung von Druckverfahren.

Die erste Deutsche Papiermühle geht zurück auf das Jahr 1390. Dann entwickelte ab 1460 Johannes Gutenberg die ersten beweglichen Lettern, dies war dann der Startschuss für die sogenannte drucktechnische Neuzeit.

Hier ein paar wichtige Jahreszahlen zur Geschichte des Digitaldruck:

  • 22. October 1938 - Chester F Carlson erfindet die Elektrofotografie
  • Jahr 1950 - erster Verkauf einer Haloid Xerox Kopiermaschine
  • Jahr 1954 - Copyflo – Kopiermaschine für 0.000 verkauft
  • Jahr 1976 - IBM Modell 3800: Erster kommerziell erhältlicher Laserdrucker
  • Jahr 1984 - HP‘s LaserJet kommt auf den Markt
  • Jahr 1973 - Erster Farbkopierer von Canon

Das waren wichtige Punkte in der Geschichte des Digitaldruck. Wenn Sie daran interessiert sind, eigene Verpackungen für Ihre Marke zu Designen und zu bestellen, haben wir einen guten Artikel für Sie, hier erklären wir, wie Sie ihre eigne individuelle Verpackung mit unserem 3D Online Toll designen. Viel vergnügen beim Lesen. Klicke Sie hier

Unterschied Siebdruck und Digitaldruck

Siebdruck:

  • Gut geeignet für einfache Designs: Firmenlogos, Bedruckung von Kleidung oder Werbematerial
  • Für unterschiedliche Materialien geeignet: Papiererzeugnisse, Keramik, Holz oder Textilien
  • Auch Sonderformen (z.B. gebogene Gegenstände) können bedruckt werden
  • Auch Sonderfarben lassen sich aufdrucken (Neon, Gold oder Silber)
  • Empfehlenswert für hohe Stückzahlen

Digitaldruck:

  • Detaillierte Designs
  • Viele Farbkombinationen dank breiter Farbpalette
  • Kleine Bestellmengen auf Abruf
  • Kurze Produktionsdauer
  • Gutges Preis-Leistungsverhältnis

Der Unterschied zwischen Siebdruck und Digitaldruck liegt also vor allem darin, dass beim Siebdruck einfache Designs und beim Digitaldruck detaillierte Designs erstellt werden können.

Welche Produkte bietet Packhelp mit Siebdruck und Digitakdruck an?

Siebdruck: 

  • Klassische Versandbeutel - Unsere Klassischen Versandbeutel sind absolute Verpackungsallrounder und können auf Vielfältigste Art und Weise benutzt und individualisiert werden. Gestalten Sie Ihre eignen Hier.
  • Seidenpapier mit Aufdruck - Unser Seidenpapier mit Aufdruck ist super, wenn Sie ihre Verpackung noch ein mal Innen veredeln wollen. Gestalten Sie Ihre eigenen Hier.
  • Papiertaschen mit Henkel - Unsere Papiertaschen mit Henkel sind zum Beispiel perfekt für Essen. Gestalten Sie Ihre eigenen Hier.
  • Kompostierbare Versandbeutel - Unsere Kompostierbaren Versandbeutel sind absolute Verpackungsallrounder und können auf Vielfältigste Art und Weise benutzt und individualisiert werden. Gestalten Sie Ihre eigenen Hier.

 

Digitaldruck:

  • Faltschachteln - Unsere Schachteln mit einer praktischen Öffnung nach oben aus bedrucktem Karton. Eine perfekte Wahl für Ihr Ladengeschäft oder Ihren Online-Shop. Bestellen Sie Ihre eigenen Hier.
  • Weinverpackungen mit Aufdruck - Elegante, vertikale Schachteln. Perfekt für die Präsentation einer Flasche Wein in einem Ladengeschäft. Bestellen Sie Ihre eigenen Hier.
  • Papierdosen - Außergewöhnliche Verpackung mit farbenfrohem Aufdruck. Ideal für Versand und Einzelhandel. Bestellen Sie Ihre eigene Hier. 
  • Versandschachteln mit Banderole - Feste Versandschachtel aus Karton mit bedruckter Banderole. Elegantes und erschwingliches Branding. Bestellen Sie Ihre eigenen Hier.

 

Zusammenfassung

  • Was ist Siebdruck und wie funktioniert es?
    Und so funktioniert das Ganze: Erst wird die Druckfarbe auf eine feinmaschiges Gewebe aufgetragen, mit Hilfe eines sogenannten Gummirakel. Durch selbiges Gewebe, wird die Farbe auf das zu bedruckende Objekt aufgetragen. Die Stellen die nicht bedruckt werden sollen, werden durch Kunststoff-Schablonen abgedeckt, sodass keine Farbe durch das feinmaschige Gewebe kommt.
  • Kurze Geschichte Siebdruck
    In Deutschland hat sich die Drucktechnik Mitte der 1920er Jahre durchgesetzt und wurde dort hauptsächlich um Schilderdruck und Textildruck eingesetzt. Später wurden dann auch Werbedrucke gefertigt und im zweiten Weltkrieg wurde die Technik leider auch für Propagandazwecke und Kriegszwecke eingesetzt.
  • Was ist Digitaldruck und wie funktioniert er?
    Ein großer Unterscheid zu anderen Druckverfahren ist, dass der Digitaldruck ohne den Zwischenschritt der Druckformproduktion auskommt. Das Druckbild wird stattdessen direkt vom Computer an den Drucker übertragen und dann auch direkt gedruckt.
  • Geschichte Digitaldruck
    Die Geschichte der modernen Druckverfahren, wie wir sie heute kennen ist wesentlich länger als es sich viele Menschen vorstellen. In Form von Stempeln reicht die Geschichte sogar zwei Jahrtausende zurück. Schon 200 vor Christus gab es die ersten vorläufer unseres heutigen Papier. Und Papier ist ein wesentlicher Teil in der Entwicklung von Druckverfahren.
  • Unterschied Siebdruck, Digitaldruck
    Der Siebdruck ist für einfach Designs mit wenigen Farben und für hohe Stückzahlen empfehlenswert. Des Digitaldruck hingegen erlaubt umfrangreiche Farbkombinationen, komplexe Designs und kleinere Bestellmengen auf Abruf.

 

 

 

 

 

 

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