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E-commerce

Grenzenloser Kaffeegenuss. Kein Koffein, voller Geschmack!

Das Schöne am Verkaufen von Verpackungen ist unter anderem zu sehen, was alles damit verpackt wird. Jetzt haben wir wieder ein Mal die Gelegenheit bekommen, etwas tiefer in eine Verpackung zu schauen und zwar in die Verpackungen von OHNE. 

Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als die Vision, DIE Marke für entkoffeinierten Kaffee in Deutschland und Europa zu werden. Wir haben mit den beiden Gründern Florian Lemke und Max Reinhardt über ihre Marke, Ihre Vision und vieles mehr gesprochen. 

Viel Spaß mit dem Interview, lasst euch inspirieren.

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Die beiden Gründer Max Reinhardt (links) und Florian Lemke.

PH: Wie und wann ist die Idee zustande gekommen, Kaffee ohne Koffein zu verkaufen? Habt ihr da eine Marktlücke gesehen?

Max: Für Florian war immer klar, dass er weitere Unternehmen aufbauen möchte, auch in Bereichen, die nichts mit der Beratung zutun haben. Als ich meinen Job gekündigt habe, hat Flo mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, etwas Gemeinsames aufzubauen. 

Danach haben wir beide sehr viel zeit investiert und haben uns intensiv mit einer gemeinsamen Gründung auseinandergesetzt. Dazu haben wir viele Ideen im Bereich Sport, Tech und Food betrachtet.

Florian: Das Thema Decaf  habe ich eines Tages auf den Tisch gelegt, da ich in der Vergangenheit sehr viele Berührungspunkte mit Leuten hatte, die kein Koffein trinken wollen bzw. sich dort auch einschränken. Ich habe das Max erzählt und er hat sofort auch ganz viele Menschen im Kopf gehabt, auf die das zutrifft.

Dann haben wir uns mit dem Thema intensiv beschäftigt und Research gemacht. Wir waren Feuer und Flamme → All In!

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PH: Woher kommt euer Kaffee? Und war es schwer, guten Kaffee für eure Zwecke zu finden?

Florian: Unser Kaffee kommt aus Äthiopien aus der Sidamo Region und wird dort von Kleinbauern angebaut. Es war nicht leicht, denn wir brauchten ein bestimmtes Geschmacksbild für unseren Kaffee. Die Bohnen sollten extrem hochwertig sein, dazu möglichst Transparent und Fair bezogen.

Max: Äthiopischer Kaffee hat einen wundervollen Charakter und passt sowohl zu unserem Espresso als auch Filterkaffee. Sowohl Standard-Trinker als auch sehr anspruchsvolle Kenner werden sich in unserem Kaffee wiederfinden.

PH: Könntet ihr ein bisschen über den Prozess erzählen, wie man Kaffee entkoffeiniert? Und macht ihr das in Hamburg oder wird euch der Kaffee bereits entkoffeiniert geliefert? 

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Max: Kaffee wird entweder mit Lösungsmitteln, Wasser oder CO2 entkoffeiniert. Lösungsmittel kommen für uns nicht infrage, da sie meist chemisch sind, die Bohne angreifen und auch ungesund sein können. Unser Kaffee wird mit CO2 entkoffeiniert, da dies hier in Deutschland in Bremen passiert. Für eine Wasserentkoffeinierung hätten wir das in Kanada machen lassen müssen. Ein No-Go für uns.

Florian:Bei der CO2-Methode werden die Bohnen zunächst so lange befeuchtet, bis sie aufschwemmen. Anschließend kommen sie unter hohem Druck in Behälter, in denen ihnen flüssiges CO2 zugeführt wird. Dieses CO2 dringt in die aufgeschwemmten Bohnen ein und löst das Koffein heraus. Alle anderen Stoffe bleiben enthalten.

Das Koffein kann anschließend abgetrennt und separat weiterverarbeitet werden.

Wir haben unsere gesamte Lieferkette in der Hand. Die komplette Verarbeitung nach Äthiopien findet regional statt. Wir kennen jeden Teilnehmer der Lieferkette und alles läuft nach unseren “Vorgaben”.

PH: Bei Kaffee kommt ja auch oft die Frage auf, woher kommt er und ist er Fair produziert, wie wichtig sind euch diese Punkte?

Max: Uns ist es sehr wichtig, dass niemand entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu Schaden kommt. Zertifizierungen sind uns nicht wichtig. 

Unser Kaffee ist sehr transparent und wird durch unseren Partner direkt bezogen. Zukünftig werden wir den Kaffee komplett selbst direkt beziehen. So haben wir volle Transparenz, dass alles fair abläuft und wir auch Preise an die Farmer zahlen, von denen sie leben können.

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PH: Woher kommt euer Drive ein eigenes Unternehmen zu gründen und was waren bis jetzt eure größten Herausforderungen? Welche Tipps würdet ihr jungen Leuten geben, die auch versuchen, was zu gründen?

Florian: Ich selbst habe schon immer viel Verantwortung übernommen und sehr gerne Dinge aufgebaut, das ist mein Ding. Ich kann sehr energetisch in kurzer Zeit Dinge umsetzen. Daher bin ich selbstständig und habe mich für den Weg des Unternehmers entschieden.

Max: Ich habe durch meine Rolle bei Sponsoo ganz nah und intensiv in der Start-up-Szene gearbeitet und dort starken Gefallen dran gefunden. Für mich war es klar, dass es nach meinem MBA eine Veränderung geben wird und es hat mich gereizt, das Unternehmer Dasein auszuprobieren. Mit Erfolg.

Das Wichtigste für junge Leute ist, keine Angst zu haben. Das ist platt und abgedroschen, aber das ist Fakt. Nur wer sich raus wagt, dabei aber die nötige Demut und den Willen, sich weiterzuentwickeln zeigt, wird es auch schaffen!

PH: Welches sind eure wichtigsten Marketing Kanäle? Auf welchem Weg akquiriert ihr eure Kunden?

Florian: Unser Online-Shop ist unser Single Point of Sales für den Start. Unser Motto ist “Grenzenloser Kaffee Genuss”. 

Nur durch online sichern wir zu, dass wir niemanden ausschließen. Und so können wir unsere Marke etablieren.

Markenbildung ist sehr wichtig für uns und daher spielen wir unser gesamtes digitales Marketing Know How aus. Wir sind digital sehr präsent. Insta, FB, LinkedIn. Aber auch durch paid Maßnahmen und auch viele Content-Kampagnen, Podcast etc.

Zudem bauen wir zukünftig aber auch auf starke Partnerschaften, den B2B Vertrieb und offline Multiplikatoren. Dazu haben wir zunächst einen stark lokalen Fokus in Hamburg. Hamburg ist DIE Kaffee-Stadt und bietet unglaublich viele Möglichkeiten, um eine sehr hohe Markenbindung aufzubauen.

Es wird noch sehr viel kommen!

PH: Welche Punkte, die Ihr kommunizieren wollt, sind euch besonders wichtig? Also zum Beispiel vielleicht das Vorurteil, dass entkoffeinierter Kaffee nicht den gleichen Geschmack hat oder altmodisch ist. 

  • Decaf ist nicht ungesund, wenn er richtig entkoffeiniert wird und ein sehr hochwertiges Grundprodukt zugrunde liegt.

 

  • Decaf schmeckt wahnsinnig lecker, fast eins zu eins gleich zu Kaffee mit Koffein, wenn die Pflanze hochwertig ist, eine gute Entkoffeinieren und Röstung stattgefunden hat.

 

  • Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen bewusst konsumieren können, ohne dabei verzichten zu müssen.

 

  • Bewusster Konsum ist wichtig und daher klären wir auf. Bestimmte Decafs sind ungesund, die Leute müssen aber wissen, welche. Und es gibt viele Situationen, in denen es auch gut ist, auf Koffein zu verzichten und dazu klären wir auf.

 

PH: Was ist eure Vision für die Zukunft für Ohne? 

Max: Wir möchten Kaffee Genuss grenzenlos machen und DIE Marke für entkoffeinierten Kaffee im deutschsprachigen Raum und später auch Europa werden.

Und vielleicht gibt es irgendwann auch weitere OHNE Produkte, die bewussten Konsum OHNE Verzicht ermöglichen.

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PH: Wie wichtig ist euch die Verpackung, was denkt ihr kann sie für eine Rolle spielen?

Florian: Die Verpackung ist extrem wichtig für uns, insbesondere weil wir eine Marke mit hohem Identifizierungsgrad werden wollen. Es muss ein Erlebnis sein, unsere 250g Packungen auszupacken und sich ins Regal zu stellen. Und auch unsere 500g Packung müssen hochwertig anmuten und einem das Gefühl geben, dass man ein tolles Produkt in der Hand hält.

PH: Wie seid Ihr auf Packhelp gekommen und was macht Packhelp gut? 

Florian: Wir haben lange gesucht und recherchiert und dabei Packhelp gefunden. Uns gefällt zunächst die moderne Darstellung auf der Website und auch, dass es sehr viele stark oder sogar 100% ökologische Produkte gibt. Die digitalen Tools sind gut und der Service war bis hier her deutlich besser als alles andere, was wir bisher erlebt haben.

Wenn ihr jetzt Lust auf richtig guten Decaf bekommen habt schaut doch auf der Website von Ohne vorbei und versorgt euch mit feinstem Blend —> https://ohne.coffee/ 

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